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Um die Vorzüge unserer ambulanten parenteralen Antiinfektivatherapie ausschöpfen zu können, ist ein sicherer venöser Zugang unabdingbar.

PICC- und Midlinekatheter stellen heute eine zuverlässige und wirtschaftliche Alternative zu den üblichen Portsystemen und deutlich instabileren peripheren Venenverweilkanülen dar. Über die Anlage entscheidet der Arzt unter Berücksichtigung einiger Kriterien wie Liegedauer, Gefäßstatus und Wirkstoff.

Aufgrund der produktindividuellen längeren Liegedauer und minimalinvasivem Eingriff ohne stationären Aufenthalt, ermöglichen die Katheter eine zeitgemäße Lösung zum Infundieren verordneter iv. Medikamente. Besonders, wenn es sich um kurz- und mittelfristige Therapien handelt, ist eine Portanlage möglicherweise unökonomisch. Unsere Erfahrung zeigt zudem eine geringere Komplikationsrate bei korrektem und gewissenhaftem Handling.

Der kosmetische Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Nach Entfernen o.g. Systeme bleibt nur selten eine sichtbare, wenn überhaupt, marginale Narbe. Auch ist ein freieres Bewegen im persönlichen Umfeld möglich. Während z.B. Gurte eines Autos Druck auf eine Portkammer ausüben können, sind PICC- und Midlinekatheter am Oberarm bedeutend weniger mechanischen Reizen ausgesetzt.

Blutentnahmen sind über benannte Systeme möglich – eine charmante Aussicht, nicht bei jeder Kontrolle erneut gestochen zu werden. Die Vorteile sind vielfältig und in Ihrer Fülle in Kürze kaum darstellbar.

Falls der Gedanke an einen aus der Haut tretenden Schlauch die Überlegung einer Platzierung blockiert, ist ein PICC Port eine mögliche Alternative. Dabei ist zu bedenken, dass wie beim klassischen Port wöchentlich eine Nadel gesetzt werden muss.

Während der Aufnahme im häuslichen Setting schauen wir von Medipolis gemeinsam mit dem Kunden nach einer Antwort zu Pflege und Nutzung o.g. Kathetersysteme. Häufig können wir auch Angehörige im Umgang anleiten. In wenigen Situationen ist der Einsatz eines Pflegedienstes unausweichlich. In individuell vereinbarten Besuchen zeigen wir unentbehrliche Basics wie hygienische Händedesinfektion, aseptische Verbandswechsel und den An- und Abschluss von Infusionen.

Nadelfreie Konnektoren (z.B. Bionektor TKO®) und sterile Fertigspülspritzen bieten zusätzlich Sicherheit u.a. in Hinblick auf Thromboserisiko und Okklusionsgefahr. Das vereinfachte Handling sorgt für mehr Akzeptanz und leichteren Zugang zur Eigentherapie beim Anwender.

Um einen infektionsfreien und offenen Zugang zu erhalten, orientieren wir uns an freigegebenen Leitlinien für Kathetersysteme und den Empfehlungen des RKI, der Hersteller und der legenden Zentren.

Im Einzelfall können chlorhexidinhaltige Disks eingesetzt werden, um ein Infektionsrisiko zusätzlich zu minimieren. Speziell entwickelte Halteplatten sichern den Zugang vor unbeabsichtigtem Entfernen. Transparente Folienverbände ermöglichen eine stete Beobachtung der Punktionsstelle auf Veränderungen. Ein Verbandswechsel ist häufig erst nach der maximalen Tragedauer mehrerer Tage (Hersteller spezifisch) erforderlich. Zugegeben – die korrekte Pflege erfordert einen gewissen Zeitaufwand, hygienebezogene Disziplin und hohe Konzentration für den Versorgungsmoment. Dafür verfügt der Kunde über einen Zugang der safe ist und eine Therapie zu Hause ermöglicht.


Autorin: Daniela Bogner |Gesundheits- und Krankenpflegerin |Medipolis Intensiv Care & Service GmbH